Postulat: Teilzeitarbeit bei Stadtpolizei

Neu soll bei der Stadtpolizei Winterthur Teilzeitarbeit ermöglicht werden. Teilzeitarbeit für Männer und Frauen ist eine wichtige Voraussetzung, damit Familie und Beruf vereinbar sind. Zugleich ermöglicht Teilzeitarbeit auch älteren Polizistinnen und Polizisten, ihren belastenden Beruf länger ausüben können. Mit flexibleren Schichtplänen wird die Polizei eine attraktive und zeitgemässe Arbeitgeberin und kann so dem Personalmangel begegnen. (…)

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Leserbrief: Ohne Ziel ist jeder Schuss ein Treffer!

Zielen wir ins Schwarze!

Stadtrat und Parlament scheuen sich vor verbindlichen Zielen für mehr Arbeitsplätze pro Einwohnende in Winterthur. Das Anliegen der GLP-Initiative, mehr Jobs zu schaffen, wird zwar geteilt, aber bloss unverbindlich, im Bereich der Sonntagsreden.

Aber wollen wir wirklich weiterwursteln? Ohne Ziel ist jeder Schuss ein Treffer. Ohne mess- und überprüfbare Vorgaben bleiben Legislaturziele, Impulsstrategien, Absichtserklärungen und Wahlversprechungen Papiertiger! Die Rechnung dieser ziellosen Politik zahlt der Steuerzahler.

Eins ist gewiss: Es braucht mehr Jobs in Winterthur! Winterhur muss Steuersubstrat schaffen, Soziallasten reduzieren und endlich das Steuer in die Hand nehmen. Es braucht qualitatives Wachstum statt Bevölkerungsexplosion. Setzen Sie der Stadt diese Vorgabe und unterstützen Sie am 5. Juni 2016 die Initiative „Schaffe und Wohne z Winterthur“!

Leserbrief „Zielen wir ins Schwarze“ veröffentlicht im Landboten

Schrift. Anfrage: Studierende in Alterszentren

In den Niederlanden gibt es ein Altersheim, in dem Studierende gratis wohnen und dafür mindestens 30h/Woche arbeiten und mit ihren älteren Nachbarn Zeit verbringen. Damit wird einerseits die Lebensqualität der Bewohnenden verbessert, anderseits wird dem Wohnraumproblem der Studierenden begegnet.
Kann sich der Stadtrat vorstellen, ein ähnlich gelagertes generationenübergreifendes Projekt in den Winterthurer Alterszentren umzusetzen?

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O-Ton: Jetzt Winterthurs Zukunft aufgleisen

Am 22. November 2015 stimmen wir über den Kredit zur Limmattalbahn ab. Diese ist die logische Antwort auf das Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum und schafft die nötigen Transportkapazitäten in der Region. Sie entlastet die überfüllten Strassen und bringt ihre Passagiere sicher, pünktlich und bequem an ihr Ziel. Damit wird der Wirtschaftsstandort Limmattal und Kanton Zürich gestärkt. Denn durch die bessere Erreichbarkeit von Unternehmen, Dienstleistungsbetrieben und Verkaufsstellen werden Arbeitsplätze gesichert und Neue geschaffen. Dass dies keine leere Versprechen sind, hat bereits der Bau der Glatttalbahn eindrücklich aufgezeigt.
Weshalb also nicht die gleiche Logik auf Winterthur anwenden? Auch die Stadt Winterthur verzeichnet ein starkes Wachstum (der Stadtrat rechnet mit 120’000 Einwohnern im Jahr 2030) und auch Winterthur kämpft bereits jetzt mit überfüllten Strassen. Staus sind nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer und unökologisch.
Das kommende Mobilitätswachstum muss über den öffentlichen Verkehr aufgefangen werden. Deshalb plant Stadtbus Taktverdichtungen, Doppelgelenkbusse, Bus-Priorisierung und Bus-Hochleistungskorridore. Mit diesen Massnahmen gibt es voraussichtlich genügend Kapazitätsreserven bis ca. 2030. Aber dann ist die Grenze erreicht und es braucht einen „grossen Wurf“.
Entsprechend postuliert der Stadtrat in der Angebotsstrategie 2020/2030 für Stadtbus richtigerweise, dass die Option Tram langfristig offenzuhalten sei und nimmt damit eine Forderung der Grünliberalen auf.
Mit einem Winti-Tram wird die Standortattraktivität unserer Stadt verbessert und die Voraussetzungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung geschaffen. Nur mit einem attraktiven öffentlichen Verkehrsangebot bleibt das Winterthur der Zukunft als Wohn- und Wirtschaftsstandort interessant.

Winterthurer Stadtanzeiger, «O-Ton» vom 10. November 2015

Fachstelle für Gleichstellung

Gemischte Teams arbeiten besser! Der Stadtrat wird beauftragt, eine Fachstelle für die Gleichstellung zwischen Mann und Frau und für Chancengleichheit zu schaffen. Die Fachstelle fördert die Diversität in der Stadtverwaltung und hat die folgenden Aufgaben:
– Beratung und Unterstützung der Departemente, Bereiche und Abteilungen
– Durchführung von Organisationsentwicklungsprojekten
– Koordination und Bereitstellung von Weiterbildungsangeboten
– Sensibilisierung und Information
– Regelmässige Berichterstattung an den Gemeinderat (Ziele, Massnahmen, Zielerreichungsgrad)

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Gemeinderatspräsidium im Job-Sharing

Das Gemeinderatspräsidium ist ein ehrenwertes, spannendes und verantwortungsvolles Amt. Die zeitliche Belastung ist im Amtsjahr jedoch sehr hoch. Das Milizsystem stösst hier an Grenzen.
Job-Sharing ist eine Möglichkeit die anfallende Arbeit auf zwei Personen partnerschaftlich aufzuteilen. Job-Sharing erleichtert die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und politischem Engagement sowohl für Männer als auch Frauen.

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Leserbrief Auflösung Fachstelle Gleichstellung

Wenn der Stadtrat die Diskussion im Gemeinderat über die Fachstelle Gleichstellung wieder aufnimmt, sollte er auch zu Kenntnis nehmen, dass der Gemeinderat mit klarer Mehrheit entschieden hat, dass es diese Fachstelle braucht.

Noch längst ist Gleichstellung keine gelebte Tatsache in der städtischen Verwaltung. Während andere Städte wie Bern oder Zürich Zielvorgaben für einen angemessenen Geschlechteranteil erarbeiten, ist das Kader in Winterthur mehrheitlich männlich. Während viele Betriebe wie beispielsweise die SBB sämtliche Vollzeit-Stellen mit 80-100% ausschreiben, sucht die Stadt Winterthur immer noch 100%-Pensen. Während andere Arbeitgeber neue Ansätze zur besseren Gleichstellung umsetzen um attraktiv zu bleiben – vom Elternurlaub über Pensumsreduktionen (für Männer und Frauen) bis hin zu Führungsinstrumenten und Mentoringprogrammen – findet es der Stadtrat von Winterthur offenbar nicht nötig, diesbezügliche Anstrengungen zu unternehmen.

Einen vorbildlichen Arbeitgeber stellen wir uns anders vor!

Gemeinsamer Leserbrief mit Gemeinderätin Silvia Gygax-Matter im Landboten, 16. Juni 2015

Leserbrief Parkplatzverordnung (PPVO)

Die Kehrtwende ist verkehrt!

Der bürgerlich dominierte Stadtrat vollzieht nach einigem Druck einen Rückwärtssalto und spricht sich gegen seine eigene Parkplatzverordnung aus. Dabei braucht Winterthur endlich eine Lösung, damit nach Ablauf der Dienstanweisung nicht das Chaos ausbricht, was auch nicht im Sinne der Wirtschaft ist.

Die vom Gemeinderat verabschiedete Parkplatzverordnung ist ein austarierter Kompromiss mit dem Ziel, dass es in Winterthur weniger Stau gibt. Denn Parkplätze nützen nichts, wenn der Weg dorthin verstopft ist. Einige Anliegen der Wirtschaft, wie zum Beispiel die Besitzstandwahrung, nahm das Parlament noch auf.

Josef Lisibach liegt falsch, wenn er einen Interessenskonflikt zwischen Verkehrs- und Wirtschaftspolitik ortet. Gerade die Wirtschaft ist auf einen flüssigen Verkehr und deshalb auf eine umsichtige und sachliche Parkplatzpolitik angewiesen. Die Parkplatzverordnung ist vernünftige Verkehrspolitik, die Probleme löst, statt neue zu schaffen!

Leserbrief im Landboten, 12. Juni 2015

Frauen zurück an den Herd?

Gemäss Bundesamt für Statistik sind 50% der Männer und 40% der Frauen der Ansicht, dass ein Kind im Vorschulalter darunter leidet, wenn die Mutter einer Erwerbsarbeit nachgeht. Doch: Ist das Glück der Kinder davon abhängig, ob die Betreuung ausschliesslich durch die Mutter oder (zusätzlich) durch andere Bezugspersonen gewährleistet wird? Oder zählt vielmehr ein liebendes Umfeld und Geborgenheit?
Aus eigener Erfahrung erlebe ich sowohl die Kinderkrippe als auch den Papi-Tag als positiv für die Entwicklung meiner Kinder. Widerspruch kommt auch aus der Wissenschaft: Eine Langzeitstudie des University College in London zeigt, dass Mütter ihren Kindern weder emotional noch sozial schaden, auch wenn sie bereits im ersten Lebensjahr der Kinder wieder arbeiten.
Doch die skeptische Grundhaltung der Schweizer Bevölkerung zeitigt Folgen: 31% der Frauen mit Kindern im Vorschulalter arbeiten nicht und 31% arbeiten weniger als 50%. Diesen Frauen entstehen teils erhöhte Hürden im beruflichen Wiedereinstieg und Lücken in der individuellen Altersvorsorge. Und auch der Fachkräftemangel wird dadurch verschärft. Folglich ist es weder sozialpolitisch noch volkswirtschaftlich sinnvoll, Frauen mit kleinen Kindern aus der Berufsarbeit zu verbannen. Vielmehr muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden.
Unerwünscht ist übrigens auch der Gegentrend: Zwei Drittel der Frauen glauben, dass ein (weiteres) Kind die Berufsaussichten verschlechtert. Unmittelbare Folge: 30% der Frauen mit Hochschulabschluss bleiben kinderlos.

Winterthurer Zeitung, „Meine Meinung“ 8. April 2015