Am 22. September können wir den Gemeinden die Möglichkeit geben, ein fakultatives Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer einzuführen, wenn sie dies so wollen. Das stärkt die Gemeindeautonomie, den Föderalismus und die Demokratie.

Wer schon lange hier lebt, sich engagiert, arbeitet, Steuern zahlt, soll auch mitbestimmen können. Es geht dabei auch um die Anerkennung des wertvollen Beitrags, den Ausländerinnen und Ausländer für das Wohlergehen unseres Landes leisten.

Mitbestimmen heisst gleichzeitig auch Verantwortung übernehmen für sein Umfeld. Gerade auch im Hinblick auf eine erfolgreiche Integration von Ausländerinnen und Ausländern sollte deshalb die Möglichkeit zur Partizipation geschaffen werden.

In andern Kantonen wie Appenzell Ausserrhoden, Basel-Stadt, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Neuenburg oder Waadt hat sich das fakultative kommunale Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer bereits bewährt.

Deshalb: setzen wir mit einem Ja zur Initiative für mehr Demokratie ein Zeichen für einen offenen und fortschrittlichen Kanton Zürich!