Der vergangene Montag im Kantonsrat hat es wieder einmal gezeigt. Im hitzigen Schlagabtausch zwischen links und rechts braucht es Mitteparteien als Brückenbauer für tragfähige Lösungen. Also: keine polemischen Schnellschüsse à la SVP, welche einen grossen Bürokratieaufwand und praktisch keine Kosteneinsparungen bringen. Gleichzeitig darf man aber auch den Kopf nicht in den Sand stecken und sich hinter den SKOS-Richtlinien verstecken, wie es die Ratslinken gerne tun. Die hohen Ausgaben der Sozialhilfe haben das erträgliche Mass überschritten und müssen – im Sinne einer Gesamtschau – angepasst werden. Zudem muss die Finanzierung gerechter verteilt werden. Nur so kommen wir zum Ziel, dass die Sozialkosten nicht ausufern, wir aber gleichzeitig weiterhin jene Menschen unterstützen können, die es nötig haben.