Das Rahmenabkommen mit der Europäischen Union ist kein (notwendiges) Übel. Es ist vielmehr der entscheidende Baustein, der unsere wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zur EU sichert und stärkt. Es gewährleistet stabile Beziehungen zu unserem wichtigsten Handelspartner und schafft Rechtssicherheit in einem dynamischen Umfeld. Die Schweiz hat gut verhandelt und sich in vielen wesentlichen Punkten durchgesetzt.

Mit der Sicherung des bilateralen Wegs können unsere Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen auch künftig gleichberechtigt in ganz Europa verkaufen. Und bei zentralen Themen wie Energie, Börse oder Forschung werden endlich neue Verträge möglich, die unserem Land neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Dies sichert langfristig Arbeitsplätze in einer globalisierten Welt.

Haben wir doch den Mut für eine Vorwärtsstrategie. Wir sollten das Rahmenabkommen mit der EU endlich als das erkennen, was es ist: Eine Chance für die Schweiz.

Diese Kolumne wurde in der Winterthurer Zeitung vom 7.3.19 publiziert.